Ohne Statistiken kann man nicht verstehen, ob der Inhalt und die Gemeinschafts-Promotion funktionieren. Zum Glück bietet VKontakte detaillierte Indikatoren. Dies ist ein Pluspunkt: es muss nicht geraten werden. Das Wichtigste ist, zu verstehen, auf welche Metriken man achten sollte. In diesem Artikel wird erklärt, wie man VK-Statistiken schnell sammelt.
Wo Sie Gruppenstatistiken in VK finden
Analytics ist für Community-Administratoren verfügbar: Man muss auf "Statistiken" im Seitenmenü klicken.

Ein Dashboard öffnet sich: dies ist der Ausgangspunkt. Dort kann man sofort die wichtigsten Indikatoren sehen: Reichweite, Ansichten, "Gefällt mir"-Angaben, geteilte Inhalte, Kommentare, neue Abonnenten und Klicks auf den Aktionsbutton.
Außerdem kann man den Zeitraum auswählen: heute, gestern, eine Woche, einen Monat oder ein beliebiges anderes Intervall über den Kalender. Dies ist praktisch, wenn man einen Bericht von VK sammeln muss, beispielsweise für ein Quartal.
Welche Abschnitte es gibt
Aktualisierte Analysen bieten viele Kategorien für den Gemeinschaftsbericht: detaillierte Daten zu verschiedenen Inhaltsarten.
Abschnitt "Community"

Dies ist der Hauptblock der Statistiken. Hier kann man sofort sehen, wie sich die Indikatoren verändert haben: Ansichten, Abonnements, Nachrichten.
Die Daten werden in der Dynamik angezeigt. Zum Beispiel, wenn die Reichweite innerhalb einer Woche um 15% gestiegen ist und die Kommentare um 10% gesunken sind, ist das Grund zur Reflexion. Ja, das Publikum kommt, aber das Engagement sinkt.
Im Abschnitt "Community" kann man die Reichweite, Ansichten, "Gefällt mir"-Angaben, Kommentare, Abonnements und Abmeldungen, geteilte Inhalte, Klicks auf den Aktionsbutton sowie sogar Abonnements für Benachrichtigungen sehen. Alles wird bequem in Diagrammen dargestellt.
Hier befindet sich auch der Reiter "Publikum": Man kann sehen, woher die Personen kommen: aus Empfehlungen, Suchen, Werbung oder direkt.
Abschnitt "Beiträge"

Dieser Abschnitt beantwortet die Hauptfrage: Was mögen die Leute wirklich? Hier kann man vergleichen, welche Art von Beiträgen die meisten Ansichten und Reaktionen erhält: Beiträge, Fotos, Videos, Clips oder Produkte.
Die Statistik für jeden einzelnen Beitrag ist besonders nützlich. Es ist einfach, einen konkreten Beitrag zu studieren: wie viele Personen haben ihn gesehen, wie viele haben "Gefällt mir" angegeben, wie viele haben ihn geteilt. Dies hilft dabei, Muster zu erkennen. Es kann sein, dass Montagsumfragen mehr Reichweite generieren als Freitags-Memes oder umgekehrt.
Abschnitt "Stories"

Auch Stories haben Statistiken. Man kann sehen, wie oft sie angesehen wurden, wie viele Personen darauf reagiert, sie geteilt oder ausgeblendet haben. Dieser letzte Indikator ist besonders wichtig: wenn viele Personen Stories ausblenden, bedeutet das, dass sie zu aufdringlich sind oder nicht den Interessen des Publikums entsprechen.
Es gibt einen separaten Abschnitt "Momente": das sind Sammlungen von Stories. Im Wesentlichen sind sie analog zu ewigen Stories, aber mit eigener Analyse: Man kann sehen, wie gut das Publikum auf eine bestimmte Sammlung reagiert.
Clips und Videos

Die Logik dieser Reiter ist die gleiche. Oben wird eine Zusammenfassung der Ansichten und Reaktionen angezeigt, und weiter unten detaillierte Statistiken: wer zusieht, auf welchen Geräten und Plattformen, welche Videos beim Engagement führend sind. Dies ist sehr nützlich für Experimente mit Formaten. Es kann sich herausstellen, dass Clips Reichweite bekommen, aber kaum Engagement erzeugen, während lange Videos im Gegenteil mehr Kommentare und Diskussionen generieren. Dann kann man die Strategie anpassen: Ein Teil des Inhalts kann für Reichweite gemacht werden, ein anderer Teil zum Einbinden.
Auf welche Metriken man sich konzentrieren sollte
Um einen Bericht über die VK-Community zu erstellen, ist es nützlich, sich auf verschiedene Indikatoren zu konzentrieren.
Einzigartige Besucher

Dies ist die Anzahl der verschiedenen Personen, die die Community im gewählten Zeitraum besucht haben. Dieselbe Person wird in den Statistiken einmal gezählt. Diese Daten zeigen das tatsächliche Interesse an deiner Plattform.
Die Hauptfrage hier ist: Werden die Besuche zu Abonnements? Wenn viele Personen eintreten, aber das Publikum nicht wächst, bedeutet das, dass etwas mit dem ersten Bildschirm nicht stimmt: das Cover, die Beschreibung, der fixierte Beitrag oder der Aktionsbutton.
Die Konversion in das Abonnement wird einfach berechnet: Man teilt die Anzahl der neuen Abonnenten durch die Anzahl der einzigartigen Besucher und multipliziert sie mit 100%. Wenn das Ergebnis weniger als 1-2% beträgt, lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie das Publikum einen wahrnimmt.
Ansichten

Dieser Indikator zeigt, wie oft die Community-Seite geöffnet wurde. Eine Person kann mehrere Ansichten erzeugen. Hier zählt nicht so sehr die Zahl selbst, sondern die Tiefe: Man teilt die Ansichten durch die einzigartigen Besucher und sieht, wie sehr das Publikum in den Inhalt eintaucht. Wenn der Koeffizient weniger als 1,3 ist, bedeutet das, dass Menschen eintreten und sofort wieder gehen. Ein normaler Level liegt bei etwa 1,5-2. Wenn er höher ist, ist das ein gutes Zeichen: die Leute sind interessiert, sie stöbern, erkunden, bleiben.
Damit die Tiefe wächst, ist es wichtig, dass die Community ein logisches Schaufenster hat: ein fixierter Beitrag, ein praktisches Menü, Materialsammlungen. So wird die Person sich nicht auf einen einzigen Blick beschränken, sondern wird blättern.
Geschlecht und Alter

Im Reiter "Publikum" gibt es eine detaillierte Demografie. Diese Daten helfen zu verstehen, ob das tatsächliche Publikum mit dem erwarteten übereinstimmt. Angenommen, du verkaufst Kosmetik und die Statistiken zeigen eine Neigung zu Männern über 35. Dann stimmt etwas nicht: entweder ist die Werbung schlecht eingestellt oder der Inhalt selbst zieht eine andere Art von Publikum an.
Es lohnt sich, nicht nur die Zusammensetzung der Besucher zu vergleichen, sondern auch die derer, die sich tatsächlich abonnieren. Jugendliche können einen Blick werfen, aber nicht bleiben. In diesem Fall lohnt es sich, das Präsentationsformat zu ändern: mehr kurze Videos, Interaktionen veröffentlichen, eine zugängliche Sprache verwenden.
Geografie

Weiter unten, im Abschnitt "Publikum", befindet sich die Aufteilung nach Städten. Diese Statistik hilft zu verstehen, wo der Kern des Publikums lebt.
Manchmal stellt sich heraus, dass der größte Teil des Verkehrs nicht aus Moskau kommt, sondern beispielsweise aus Jekaterinburg oder Krasnojarsk. Dies ist ein Grund, über lokale Kampagnen nachzudenken: Teilnahme an Stadtveranstaltungen, gezielte Werbung in bestimmten Regionen. Man kann sogar den Veröffentlichungszeitplan anpassen: sich an die Zeitzone anpassen.
Geräte

Die Liste der Geräte befindet sich in der Nähe der Städte. Hier ist alles einfach: welches Gerät die Besucher nutzen.
Der Unterschied zwischen Desktop- und Mobilnutzern beeinflusst manchmal die Konvertierungen. Wenn 80% der Personen vom Telefon aus eintreten und das Antragsformular lang und unbequem ist, verliert man einen erheblichen Teil von Leads. Für das mobile Publikum sind kurze Texte, vertikale Videos, Ein-Klick-Buttons erforderlich. Wenn die Desktop-Nutzer überwiegen, kann man sich längere Lesungen und PDFs erlauben.
Abonnenten und Dynamik

Dies ist der wichtigste Block und befindet sich im Abschnitt "Allgemein" der "Community". Die Diagramme zeigen die Dynamik der Abonnements, Abmeldungen und des Nettozuwachses. Hier ist es nützlich, nicht nur die Zahlen zu betrachten, sondern auch, womit sie zusammenhängen. Ein plötzlicher Anstieg? Wahrscheinlich gab es Werbung oder einen viralen Beitrag. Ein Anstieg der Abmeldungen? Vielleicht übertrieben mit dem Verkauf oder eine ungeschickte Sendung gemacht.
Wichtig: Über die Metriken
Man sollte keine einzelne Zahl isoliert betrachten: wichtiger ist, wie sie zusammenhängen. Zum Beispiel, wenn die einzigartigen Besucher zunehmen, aber keine Abonnements da sind, liegt das Problem im ersten Bildschirm. Ist die Teilnahme stabil und die Anzahl der Ansichten pro Person steigt? Dann engagiert sich das Publikum und es ist notwendig, die Reichweite zu erweitern. Ein weiterer Fall: Der Anteil der Mobilgeräte ist riesig, aber die Konvertierungen sind niedrig. Lösung: den Prozess für Mobilgeräte vereinfachen.
Wie man die Statistikensammlung automatisiert
Daten auf VKontakte manuell zu analysieren ist möglich, aber es ist langsam. Hier kommt unser analytischer und automatisierter Dienst Postmypost ins Spiel.
Um einen Bericht zu erstellen, öffne die Sektion "Analytics".

Klicke auf "Exportieren".

Wähle das soziale Netzwerk und klicke auf "Erstellen".

Abschließender Tipp: manchmal scheint das Diagramm flach zu sein, aber tatsächlich gibt es Schwankungen von Hunderten von Personen. Deshalb ist es wichtig, die Zahlen genau zu betrachten. Und vergleiche immer gleiche Zeiträume: Woche mit Woche, Monat mit Monat. Andernfalls ist es einfach, einen saisonalen Rückgang mit einer Katastrophe zu verwechseln.